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Willkommen auf der Homepage des Verbands deutscher Schriftsteller in Rheinland-Pfalz (VS)

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Michael Landgraf aus Neustadt/W. neuer Vorsitzender des Schriftstellerverbandes

Pressemeldung, Montag 8. September 2014

Landgraf_Michael1Am 07.09.2014 fand in Mainz die Mitgliederversammlung des Verbandes Deutscher Schriftsteller (VS), Landesverband Rheinland-Pfalz, statt. Hierbei wurde Michael Landgraf zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der Autor und Moderator leitet ein Fortbildungszentrum und lebt in Neustadt an der Weinstraße.

Dem neuen Vorstand gehören die Schriftstellerinnen und Schriftsteller Monika Böss, Volkmar Döring, Katharina Göbel, Heike Fröhling und Peter Reuter an.

Die bisherige Vorsitzende des Verbandes, Gabriele Korn-Steinmetz aus Andernach, trat nach acht Jahren von ihrem Amt zurück. Ungeachtet dessen wird sie den Vorstand weiterhin unterstützen und im Bundesverband vertreten. Ebenfalls aus dem Vorstand ausgeschieden sind Minnie Maria Rembe aus Winnweiler und Mara Braun.

Der Landesverband ist ein Netzwerk literarisch tätiger Menschen und setzt sich für deren Belange ein. Gemeinsam mit dem Ministerium für Bildung, Weiterbildung, Wissenschaft und Kultur in Mainz und anderen Kulturverbänden des Landes organisiert der VS Literaturtage und Seminare für Literatur. Voraussetzung für eine Mitgliedschaft sind mehrere nicht selbstfinanzierte Buchveröffentlichungen, literarische Übersetzungen oder aufgeführte Hör-, Theater- oder Filmproduktionen.

Für die nächste Zeit sieht der neue Vorsitzende Michael Landgraf es als primäre Aufgabe an, eine stärkere Vernetzung der Literaturszene im Land Rheinland-Pfalz zu erreichen. Zudem sollen neue Angebotsformate für Autorinnen und Autoren entwickelt werden.

Der VS gedenkt seines langjährigen Mitglieds Wolfgang Leonhard

(16.4.1921 – 17.8.2014)

Er starb im Alter von 93 Jahren in Daun (Eifel)

leonhardSein bekanntestes Werk „Die Revolution entlässt ihre Kinder“ erschien 1955. Es gilt als Klassiker der politischen Literatur in Deutschland und wurde in viele Sprachen übersetzt. Der bewegende authentische Bericht beschreibt, wie Leonhard vom begeisterten Kommunisten zum Sowjetkritiker wurde und begründet ausführlich seine Abkehr vom Stalinismus.

Geboren wurde er als Wladimir Leonhard in Wien, seine Mutter Susanne war eine begeisterte Kommunistin, die mit dem Sohn in die Sowjetunion emigrierte. “Wir hatten ein umgekehrtes Generationenverhältnis”, sagte Wolfgang Leonhard in einem Interview, “meine Mutter war linker als ich.”

Leonhard war aktiv an der Gründung der DDR beteiligt und kannte deren führende Repräsentanten fast alle persönlich: „Ein Staat, der sich ‚demokratisch’ nannte und in Wahrheit eine bürokratische Diktatur vor Moskaus Gnaden war“, schrieb er später in seinem Buch „Meine Geschichte der DDR“.

Der anerkannte Historiker und Kommunismus-Experte hat zahlreiche Bücher publiziert. Über 20 Jahre lehrte an der Elite-Universität Yale (Connecticut, USA). Seit den 60er Jahren lebte Leonhard in Manderscheid in der Eifel. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse und Mitglied des deutschen PEN-Zentrums war in zweiter Ehe mit der Publizistin und Politikerin Elke Leonhard verheiratet.

Kulturförderpreis an Gabriele Keiser

2014-gabriele-keiser-urkundeDer Landesverband gratuliert seiner Vorsitzenden, die als Gabriele Keiser den Kulturförderpreis des Landkreises Mayen-Koblenz “forum artium plaudit” 2014 erhält. Gewürdigt wird ihre “herausragende Leistung als Schriftstellerin” sowie ihre Rolle als Botschafterin der Region.

Landrat Dr. Alexander Saftig (Bild Mitte) hielt die Laudatio, ebenfalls ausgezeichnet wurde der Künstler Uwe Brandi (rechts).


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