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Martha-Saalfeld-Preis

Das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur vergibt auch in diesem Jahr wieder den mit insgesamt 10.000 € dotierten Martha-Saalfeld-Förderpreis. Mit diesem Literaturpreis, der nach der Pfälzer Lyrikerin und Erzählerin Martha Saalfeld (geboren 1898 in Landau, gestorben 1976 in Bad Bergzabern) benannt ist, möchte das Land Rheinland-Pfalz Autorinnen und Autoren bei der Realisierung eines noch nicht abgeschlossenen literarischen Projekts unterstützen.
Um den Preis bewerben können sich Autorinnen und Autoren, die in Rheinland-Pfalz geboren worden sind oder dort leben oder die durch ihr literarisches Schaffen mit dem kulturellen Leben in Rheinland-Pfalz besonders verbunden sind.
Das Preisgeld wird auf drei Preisträgerinnen beziehungsweise Preisträger verteilt. Über die Vergabe des mit 5.000 € dotierten Hauptpreises entscheidet eine Fachjury. Diese wählt zwei weitere Preisträgerinnen beziehungsweise Preisträger aus. Das Publikum der Preisverleihung entscheidet dann, wer von diesen beiden den mit 3.000 € und wer den mit 2.000 € dotierten weiteren Preis erhält.
Einzureichen sind maximal 10 Seiten (Schriftgröße: Arial 12) aus einem noch nicht abgeschlossenen Manuskript, ein Exposé zu diesem Projekt sowie biografische und bibliografische Angaben. Zugelassen sind alle belletristischen Gattungen. Einzusenden sind diese Unterlagen in zweifacher Ausfertigung an das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Referat 9821, Postfach 32 20, 55022 Mainz. Einsendeschluss ist Freitag, 31. März 2017 (es gilt das Datum des Poststempels).
Wie bereits in den zurückliegenden drei Jahren werden die Bewerbungen zum Gegenstand einer germanistischen und literaturwissenschaftlichen Lehrveranstaltung am Campus Landau der Universität Koblenz-Landau.
Mit der Abgabe ihrer Bewerbung erklären sich die Autorinnen und Autoren implizit damit einverstanden, dass sich Studierende der Universität Koblenz-Landau mit dieser beschäftigen. Autorinnen und Autoren, die den Martha-Saalfeld-Förderpreis schon einmal erhalten haben, können sich nicht noch einmal darum bewerben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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Phantasien und die Wirklichkeit
Carl-Amery-Literaturpreis für Thomas von Steinaecker


»Was kann heute der gesellschaftspolitische Beitrag eines Schriftstellers sein?« Das ist die Frage, die Thomas von Steinaecker stellt und die ihn bewegt. Dabei öffnet er sich allen Genres, von mehrfach ausgezeichneten Romanen über das Erzählexperiment im digitalen Labor des Mosaikromans „Zwei Mädchen im Krieg“ bis zur Fernsehdokumentarreihe „Bewegte Republik Deutschland“, die der Wirkmächtigkeit von Kultur und Literatur in der gesellschaftlichen Entwicklung nachspürt. Zugleich zeigt Thomas von Steinaecker auf überzeugende Weise, etwa in seinem dystopischen Roman „Die Verteidigung des Paradieses“, die Kraft der Literatur, dem Leser Räume aufzuschließen zum Durchdenken und geistigen Austesten von Möglichkeiten und Alternativen, zu Heraustreten aus dem System, um auch das durchzuspielen, was nicht sein darf und nicht sein soll. Gerade jetzt brauchen wir Bücher wie diese.

Für seine Bücher und literarischen Projekte erhält der 1977 geborene und in Augsburg lebende Schriftsteller am 9. April den Carl-Amery-Literaturpreis. Mit diesem werden deutschsprachige Autorinnen und Autoren für ihr Werk ausgezeichnet, in dem eine zeitkritische Literatur neue ästhetische Wege zu gehen und damit das Spektrum literarischer Möglichkeiten zu erweitern sucht.

»Selten hat ein Schriftsteller die Frage nach der gesellschaftlichen Wirksamkeit des Schreibens so souverän behandelt wie Thomas von Steinaecker“, erklärte die VS-Vorsitzende Eva Leipprand und gratulierte von Steinaecker zur angemessenen Würdigung seines literarischen Schaffens.

Der Preis soll an den 2. VS-Vorsitzenden und Münchner Schriftsteller Carl Amery (1922-2005) und sein Lebenswerk erinnern. Amerys kritische Auseinandersetzung mit restaurativen Tendenzen in Gesellschaft und Kirche und sein publizistischer Einsatz für eine friedliche und ökologisch vernünftig gestaltete Welt haben Maßstäbe gesetzt.
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Stadtschreiberin/-schreiber in Schwaz

Ausschreibung für einen zweimonatigen Aufenthalt in Schwaz im Zeitraum September bis Dezember 2017 | Bewerbungsschluss: 15. April 2017

Dauer:
zweimonatiger Aufenthalt in Schwaz im Zeitraum September bis Dezember 2017

Unterkunft:
Frei Kost und Logis

Stipendium:
1.200 Euro/Monat

Bedingungen:
literarische/schriftstellerische Tätigkeit, geringer bisheriger Publikationsumfang

Bewerbung:
Schriftliche Bewerbungen einschließlich Kurzbiographie und Textprobe(n) (max. 10 Seiten) bis spätestens 15. April 2017 an:

Literaturforum Schwaz
Kulturamt der Stadt Schwaz
Rathaus
Franz-Josef-Straße 1-3
A-6130 Schwaz

oder per e-Mail an: stadtschreiber@literaturforum.at
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